Beschäftigte in Deutschland sind in der ersten Hälfte 2026 etwas seltener krankgeschrieben gewesen als im Vorjahr, doch psychische Erkrankungen wie Depressionen bleiben laut DAK-Gesundheit die häufigste Ursache.
Was ist passiert? Die Krankenkasse DAK-Gesundheit hat ihre neuen Zahlen für die erste Jahreshälfte 2026 veröffentlicht. Demnach waren Beschäftigte im Schnitt 9,6 Tage krankgeschrieben – ein bisschen weniger als noch im ersten Halbjahr 2025, als es 9,9 Tage waren. Der Krankenstand, also der Anteil der Beschäftigten, die an einem Tag fehlen, lag bei 5,3 Prozent. Ein Grund: Es gab weniger Erkältungen und Grippewellen als im strengen Winter Anfang 2025.
Was sind die Hauptursachen? Auf Platz eins stehen psychische Erkrankungen wie Depressionen. Pro 100 Versicherte fehlten Beschäftigte hier 184 Tage – sogar 9 Prozent mehr als zuvor. Auf Platz zwei liegen Erkältungen und Grippe, die um 21 Prozent zurückgingen. Auf Platz drei folgen Rücken- und Gelenkprobleme.
