Im zweiten Quartal 2026 wurde in Österreich deutlich weniger in Wohnungen, Häuser und Geschäfte investiert als zuvor – besonders der Wohnungsmarkt ist stark betroffen.
Stell dir vor, jemand möchte ein Haus oder eine Wohnung kaufen, um sie weiterzuvermieten. Genau diese Investoren haben im Frühjahr 2026 viel weniger zugekauft als sonst. Der Immobiliendienstleister CBRE berichtet, dass das Investitionsvolumen zwischen April und Juni nur noch 300 Millionen Euro betrug. Besonders beim Wohnen gab es ein Minus von rund 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Woran liegt das? Die Gründe sind vor allem wirtschaftlich: Die Zinsen sind gestiegen, und es gibt Unsicherheiten durch Konflikte und Krisen in der Welt. Wenn Kredite teurer werden, überlegen es sich Investoren zweimal, ob sie große Summen in Immobilien stecken. Gleichzeitig passen die Preisvorstellungen der Verkäufer oft nicht zu den Erwartungen der Käufer, sodass Verhandlungen länger dauern.
