In Österreich wird weniger in Häuser und Wohnungen investiert als früher, weil die Wirtschaft gerade schwächelt.
Was ist passiert? Große Investoren stecken aktuell weniger Geld in Wohnungen, Büros und Geschäfte in Österreich. Das liegt daran, dass viele Baufirmen pleite gehen und Kredite teurer geworden sind. Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen erhöht, damit kostet es mehr, Geld zu leihen. Auch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten machen Investoren nervös, weil niemand weiß, wie es weitergeht.
Wer hilft? Expertinnen und Experten wie Franz Pöltl und Markus Mendel vom Beratungsunternehmen EHL beobachten den Markt genau und sagen, wo noch Chancen bestehen. Sie sehen zum Beispiel bei Wohnungen, die schon gebaut sind, und bei Gebäuden für Krankenhäuser oder Computer-Rechenzentren gute Möglichkeiten. Banken und die Regierung versuchen, die Zinsen wieder zu senken, damit mehr Leute sich Wohnungen leisten können.
