2025 hat im Amazonas so wenig Wald gebrannt wie seit über 40 Jahren nicht mehr – das ist eine richtig gute Nachricht für den Regenwald und das Klima.

Im Jahr 2025 sind ungefähr drei Millionen Hektar Amazonas-Wald verbrannt. Eine Hektar ist ungefähr so groß wie ein Fußballfeld, also eine riesige Fläche. Trotzdem: Im Jahr davor waren es fast 16 Millionen Hektar – also mehr als fünfmal so viel. So wenig wie 2025 hat es seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 40 Jahren nicht gegeben.

Warum war es 2025 so viel besser? Es hat ein paar Gründe: Die Regenzeit hat 2024 auf 2025 später als sonst angefangen. Dadurch konnten Menschen weniger Flächen mit Feuer roden, weil der Boden noch feucht war. Außerdem haben weniger Leute Wald illegal abgeholzt, also stand weniger trockenes Holz als Brennstoff zur Verfügung.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Menschen in der Region haben 2024 mit eigenen Augen gesehen, wie schlimm die Feuer waren. Das hat viele wachgerüttelt. Viele Einheimische haben dann aktiv mitgeholfen, neue Brände schnell zu melden oder selbst zu löschen. Präsident Lula will die illegale Abholzung im Amazonas bis 2030 komplett stoppen.