Im Nordosten von Spanien kämpfen Hunderte Feuerwehrleute gegen einen riesigen Waldbrand, der schon mehr als 12.000 Hektar Land zerstört hat.
Was ist passiert? In der Region Aragonien in Spanien brennt seit Tagen ein riesiger Wald. Die Flammen haben schon über 12.000 Hektar Land vernichtet – das ist sogar mehr Fläche als die deutsche Insel Sylt. Über 1.100 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, weil die Feuerwehr sie aus Sicherheitsgründen evakuiert hat. Bei Temperaturen bis zu 40 Grad ist das Löschen extrem schwierig. Erst vor einer Woche starben bei einem anderen Waldbrand in Andalusien 13 Menschen, darunter viele ältere Urlauber aus Großbritannien und Belgien.
Wer hilft? Rund 450 Feuerwehrleute und 300 Soldaten kämpfen Tag und Nacht gegen die Flammen. Aus der Luft unterstützen sie Löschhubschrauber und Löschflugzeuge, die Wasser über dem Brandgebiet abwerfen. Die Regionalregierung von Aragonien koordiniert den Einsatz und hat Notunterkünfte für die evakuierten Menschen eingerichtet. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich persönlich ein Bild von der Lage gemacht und vor einem schwierigen Sommer gewarnt. Auch die Europäische Union kann bei großen Bränden mit zusätzlichen Löschflugzeugen aus anderen Ländern helfen.
