Im Süden Spaniens wütet ein riesiger Waldbrand, der bereits 13 Menschenleben gefordert hat und bei dem 23 Personen noch vermisst werden.

Was ist passiert? Am Donnerstagnachmittag ist in Los Gallardos, einem Dorf in Andalusien im Süden Spaniens, ein großes Feuer ausgebrochen. Innerhalb kurzer Zeit hat es etwa 7.000 Hektar Wald und Buschland zerstört – das entspricht ungefähr 10.000 Fußballfeldern. Mindestens 13 Menschen sind gestorben, darunter auch eine 93-jährige Britin. 23 weitere Personen werden noch vermisst, und etwa 1.500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Wer hilft? Rund 500 Feuerwehrleute, Soldaten und andere Helfer kämpfen gegen die Flammen. Die Polizei (Guardia Civil) sucht nach den Vermissten und fragt bei Familien und Nachbarn nach. Die spanische Regierung hat Hilfen für die Betroffenen angekündigt. Anwohner organisieren selbst Spenden und Unterkünfte. Auch die Europäische Union hat Unterstützung geschickt, zum Beispiel Löschflugzeuge. Gute Nachricht: Etwa 600 Menschen durften schon wieder in ihre Häuser zurück.