In Südspanien wütet ein riesiger Waldbrand, der bereits mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet hat.

Was ist passiert? In der Provinz Almería im Süden von Spanien ist am Donnerstagnachmittag ein riesiger Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer entstand in der Gemeinde Los Gallardos, etwa 300 Kilometer von der Stadt Málaga entfernt. Durch die Flammen sind mindestens zwölf Menschen gestorben, darunter einige, die in ihren Autos eingeschlossen wurden. Rund zehn weitere Menschen wurden verletzt. Die Behörden sprechen von der schlimmsten Waldbrand-Katastrophe, die die Region Andalusien je erlebt hat.

Wer hilft? Rund 150 Feuerwehrleute kämpfen die ganze Nacht über gegen die Flammen. Sie arbeiten mit mehreren Löschfahrzeugen und werden von Rettungskräften unterstützt. Eine Spezialeinheit der Armee wird in den nächsten Stunden erwartet. Mehr als 1.000 Menschen wurden aus ihren Orten in Sicherheit gebracht, rund 400 von ihnen von einem Campingplatz. Sie kommen in Notzelten oder in einem Kulturzentrum unter. Auch Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat seine Trauer ausgedrückt und zur Vorsicht aufgerufen.