In Österreich sind gerade 90 Prozent der Grundwasser-Pegel niedrig – obwohl das Land eigentlich sehr viel Wasser hat.
Stell dir vor, du trinkst jeden Tag Wasser aus dem Hahn. In Österreich kommt dieses Wasser fast immer aus dem Boden: aus Grundwasser oder aus Quellen. Rund 55 Prozent des Trinkwassers stammen aus Grundwasserbrunnen, der Rest aus Quellwasser. Etwa 93 Prozent der Menschen werden von großen Wasserwerken versorgt, die übrigen rund sieben Prozent haben eigene Brunnen oder Quellen zu Hause.
Das Umweltministerium hat jetzt gemessen: 90 Prozent der Grundwasser-Pegel in Österreich sind niedrig. Das heißt, im Boden ist gerade weniger Wasser als sonst. Österreich gilt trotzdem als eines der wasserreichsten Länder in Europa – aber auch dort kann Wasser im Boden knapp werden, wenn es lange trocken ist.
Was kannst du tun? Du kannst zu Hause Wasser sparen, zum Beispiel beim Zähneputzen den Hahn zudrehen, kürzer duschen und Wasser nicht unnötig laufen lassen. Wenn viele Menschen kleine Dinge ändern, hilft das auch dem Grundwasser.
