Zwei Umweltorganisationen wollen, dass in Österreich genau aufgeschrieben wird, wer wie viel Grundwasser entnimmt – und dass es einen Notfallplan für Dürre gibt.
In Österreich kommt dein Trinkwasser zu 100 Prozent aus Grund- und Quellwasser. Deshalb ist es wichtig, dass wir damit sorgsam umgehen. Die Organisationen CLAW und Ökobüro haben jetzt beim Umweltministerium einen Antrag gestellt, damit das besser funktioniert.
Sie sagen: Wir wissen heute gar nicht genau, wie viel Wasser wirklich entnommen wird. Nur die erlaubten Höchstmengen stehen im Wasserbuch, der tatsächliche Verbrauch aber nicht. Besonders bei privaten Brunnen auf Höfen gibt es eine hohe Dunkelziffer, weil sie gar nicht gemeldet werden.
Deshalb fordern die Organisationen: Es soll ein Register geben, in dem laufend erfasst wird, wie viel Grundwasser von wem entnommen wird. Diese Daten sollen für alle einsehbar sein. So kann man prüfen, ob die erlaubten Mengen noch sinnvoll sind.
