Der oberste Gerichtshof in Wien prüft, ob ein Urteil gegen den früheren Immobilien-Mogul René Benko bestehen bleibt.
Heute Donnerstag tagt der Oberste Gerichtshof in Wien. Es geht um ein Urteil aus dem Oktober 2025 gegen René Benko. Damals wurde er am Landesgericht Innsbruck wegen betrügerischer Krida zu zwei Jahren Haft verurteilt, in einem anderen Punkt aber freigesprochen. Krida ist ein Fachwort für Insolvenzbetrug: Man versteckt Vermögen, obwohl man Schulden hat. Benko sitzt seit Jänner 2025 in Innsbruck in Untersuchungshaft und wird heute nicht nach Wien gebracht.
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) geht gegen den Freispruch vor, Benkos Verteidiger kämpft gegen die Verurteilung. Die Generalprokuratur – sie berät den OGH in solchen Fällen – empfiehlt, die Verurteilung zu bestätigen, aber den Freispruch aufzuheben. Mit einer Entscheidung wird noch heute gerechnet.
