Ein Wiener Gericht will am Donnerstag entscheiden, ob der frühere FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache wegen Untreue verurteilt wird.
Es geht um eine Lebensversicherung, die der Wiener Landespartei der FPÖ gehört. Strache war 2014 Chef der Bundes-FPÖ. Die Anklage sagt: Er hat sich damals selbst als Begünstigten eingetragen, also sich selbst zum Nutznießer der Versicherung gemacht – auf beiden Seiten habe er unterschrieben. Strache sagt, er hat nichts Falsches getan, und weist alle Vorwürfe zurück.
Das Verfahren läuft seit Ende Mai am Landesgericht Wien. Vor der Urteilsverkündung wird Strache nach Gerichtsangaben noch einmal ausführlich befragt. Das Urteil wird für Donnerstag erwartet. Für Strache und seinen Mitangeklagten gilt bis dahin die Unschuldsvermutung, das heißt: Sie gelten als unschuldig, solange das Gericht nichts anderes feststellt.