Die oberösterreichische Landesregierung hat letzte Woche Bilanz gezogen: 16 neue Gesetze und 13 Resolutionen wurden in einem Jahr beschlossen.
Stell dir den Landtag vor wie eine große Klasse, in der Politikerinnen und Politiker aus verschiedenen Parteien zusammensitzen und über Regeln für das Bundesland Oberösterreich entscheiden. In einem Arbeitsjahr – also von Sommer 2025 bis Sommer 2026 – haben sie 16 neue Gesetze beschlossen. Das bedeutet: 16 neue Regeln, die das Leben in Oberösterreich betreffen, zum Beispiel in der Schule, im Verkehr oder in der Umwelt. Außerdem haben sie 13 Resolutionen verabschiedet. Eine Resolution ist so etwas wie ein deutlicher Wunsch oder eine Forderung, die oft an die Bundesregierung in Wien gerichtet ist.
Was noch beeindruckt: Von 132 Resolutionen wurden fast 60 Prozent einstimmig beschlossen. Das heißt, dass sich die verschiedenen Parteien – ÖVP, FPÖ und SPÖ – bei vielen Themen tatsächlich einig waren. Außerdem mussten die Regierungsmitglieder 168 schriftliche und 84 mündliche Fragen beantworten. Das ist ein bisschen wie eine große Prüfung: Die Abgeordneten prüfen, ob die Regierung ihre Arbeit gut macht.
