Das Landesparlament in Kärnten hat am Donnerstag den Abschluss des Budgets für das Jahr 2025 beschlossen.

Das Budget eines Landes zeigt, wie viel Geld eingenommen und ausgegeben wird. In Kärnten war für 2025 ursprünglich ein Minus von 538 Millionen Euro geplant. Am Ende waren es aber nur 301 Millionen Euro – also deutlich weniger, als befürchtet. Das bedeutet, dass das Land sparsamer gearbeitet hat als ursprünglich angenommen.

Verantwortlich für das Budget ist Gaby Schaunig, die Finanzreferentin des Landes. Sie gehört der SPÖ an und ist Stellvertreterin des Landeshauptmanns. Sie sagte, dass etwa 70 Prozent der Schulden aus Entscheidungen zwischen 2003 und 2013 stammen. Damals wurden zum Beispiel günstige Wohnkredite verkauft, wodurch dem Land heute Einnahmen fehlen.

Schaunig forderte, dass Sparvorschläge ehrlich sein müssen. Wer sage, es soll gespart werden, müsse auch sagen, welche Leistungen dann wegfallen könnten. Schließlich gehe es um Angebote, die direkt den Menschen im Land zugutekommen, so die Finanzreferentin.

Warum ist das für dich wichtig?

Budgetentscheidungen eines Landes betreffen langfristig Schulen, Infrastruktur und öffentliche Angebote, die auch Jugendliche nutzen.