Trotz des Krieges im Golf sind mehr als 1,5 Millionen muslimische Pilger zur Hadsch nach Mekka gekommen.

Die Hadsch ist eine der fünf wichtigsten Pflichten im Islam. Einmal im Leben sollen Musliminnen und Muslime nach Mekka reisen, um dort gemeinsam zu beten und Rituale zu erleben. Dieses Jahr tun sie das, obwohl in der Golfregion Krieg herrscht.

Fatima, eine 36-jährige Hausfrau aus Deutschland, hat keine Angst: "Wir wissen, dass wir am sichersten Ort der Welt sind", sagte sie. Fadel (49) aus den USA meinte sogar: "Selbst wenn der Krieg noch immer im Gang wäre, hätte ich die Reise nicht abgesagt."

Sajed (47) aus Australien erklärte, dass er auf Gott vertraut: "Man legt sein Vertrauen in Gottes Hand, dass alles gut sein wird." Die Pilger ziehen in weißen Tüchern um die Kaaba, ein würfelförmiges Gebäude in der Großen Moschee.