Im Iran trauern Millionen Menschen um Ayatollah Ali Khamenei, der bei einem Angriff am 28. Juni 2026 getötet wurde.
Was ist passiert? Ali Khamenei war 37 Jahre lang der oberste Führer des Iran, also so etwas wie der mächtigste Mann im Staat. Am 28. Juni 2026 wurde er bei einem Angriff zusammen mit mehreren Verwandten und anderen wichtigen Politikern getötet. Seit Freitag gibt es im ganzen Land große Trauerfeiern. Am Sonntag sind in der Hauptstadt Teheran Millionen von Menschen auf die Straßen gegangen, um Abschied zu nehmen. In einer großen Moschee lagen fünf Särge, alle in die iranische Flagge eingewickelt. Wegen der großen Hitze von über 35 Grad bekamen die Menschen Wasser und Erfrischungen. Rund 4000 Leute mussten medizinisch versorgt werden. Die Zeremonie dauert sechs Tage und wird die «Beerdigung des Jahrhunderts» genannt.
Wer hilft? In der Moschee haben ältere Kleriker die Gebete geleitet, zum Beispiel der 97-jährige Großayatollah Jafar Sobhani. In den nächsten Tagen sollen andere Geistliche in den Städten Qom und Maschhad beten. Rettungskräfte und Helfer kümmern sich am Rande der Feiern um Menschen, denen die Hitze oder die Enge zu schaffen macht. Krankenhäuser in Teheran haben sich auf Notfälle vorbereitet.
