In der Hauptstadt von Katar haben Unterhändler aus den USA und dem Iran getrennt miteinander gesprochen, und die Vermittler sagen, es gab Fortschritte.
Du hast vielleicht mitbekommen, dass es zwischen den USA und dem Iran großen Streit gibt. Trotzdem haben beide Seiten jetzt wieder miteinander geredet – aber auf eine besondere Art: Sie saßen nicht zusammen am Tisch. Stattdessen haben Katar und Pakistan als Mittelsleute Hinweise und Antworten hin- und hergetragen. So kann man verhandeln, auch wenn man sich sonst nicht direkt treffen will.
Die beiden Vermittlerländer haben nach den Treffen mitgeteilt, dass es "positive Fortschritte" gab. Das bedeutet: Beide Seiten scheinen sich an einigen Punkten näherzukommen. Ein Sprecher aus Katar schrieb auf der Plattform X, das sei ein gutes Zeichen. Was genau besprochen wurde, hat er aber nicht öffentlich gemacht.
Im Iran gibt es gerade eine schwere Zeit: Menschen trauern um den getöteten Staatschef Ajatollah Ali Khamenei. Es gibt Trauerfeiern in der Hauptstadt Teheran und in der Pilgerstadt Ghom. Die Beerdigung soll am 9. Juli in Maschhad stattfinden, einer Stadt im Nordosten des Iran. Wegen dieser Trauerphase sind direkte Treffen zwischen ranghohen Politikern gerade schwierig. Deshalb wurde das Mittelsleute-Format gewählt.
