In der Stadt Doha im Land Katar versuchen die USA und der Iran, wieder ins Gespräch zu kommen – allerdings nicht direkt, sondern über Vermittler aus Katar und Pakistan.

Was ist passiert? Vertreter der USA und des Iran haben in Doha indirekte Gespräche begonnen. Das bedeutet: Sie sitzen nicht zusammen am Tisch, sondern reden über Mittelsleute. Vermittelt wird von Katar und Pakistan. US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch: "Die Denuklearisierung des Iran kommt gut voran" und sprach von "sehr guten Treffen". Bei den Treffen geht es um zwei große Themen: die Meerenge von Hormuz, eine wichtige Schifffahrtsstraße, und einen dauerhaften Waffenstillstand im Iran-Krieg, der von den USA und Israel begonnen wurde. Grundlage ist ein 14-Punkte-Abkommen, das im Vormonat unterzeichnet wurde, und es gibt eine 60-Tage-Frist für ein Friedensabkommen.

Wer hilft? Katar und Pakistan vermitteln zwischen den beiden Seiten. Am Dienstag trafen sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Trump, mit Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani. Auch arabische Nachrichtensender wie Al Jazeera und Al Arabiya berichten über die Gespräche und sorgen so für mehr Transparenz. Oman hatte bereits früher zwischen den USA und dem Iran vermittelt, und auch die Vereinten Nationen spielen eine Rolle, weil sie auf das Seerecht achten.