Im Konflikt um eine der wichtigsten Schifffahrtsstraßen der Welt reisen diese Woche Unterhändler aus dem Iran und den USA nach Katar.
Die Straße von Hormus ist eine Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Indischen Ozean. Sie ist nur etwa 40 Kilometer breit und trotzdem entscheidend: Rund 20 Prozent des weltweiten Rohöls werden durch sie transportiert. Seit es zwischen dem Iran und den USA wieder militärische Spannungen gibt, ist der Schiffsverkehr dort stark eingeschränkt. Minen und Blockaden machen die Durchfahrt für Handelsschiffe gefährlich. Die Vereinten Nationen warnen, dass 62 Volkswirtschaften durch die Blockade bedroht sind. Sowohl der Iran als auch die USA haben in den letzten Wochen Militärstützpunkte angegriffen, weshalb die Sorge vor einer neuen Eskalation groß ist.
