Im Iran beginnt eine grosse Trauerfeier für den getöteten Ayatollah Ali Khamenei, der das Land fast 37 Jahre lang geführt hat.

Was ist passiert? Im Iran beginnt am Samstag eine sechstägige Trauerfeier für Ayatollah Ali Khamenei. Er war das oberste politische und religiöse Oberhaupt des Landes und leitete den Iran fast 37 Jahre lang. Ende Februar wurde er bei einem israelischen Luftangriff getötet. Sein Leichnam wurde in die grosse Mosalla-Moschee in Teheran gebracht, wo ab Samstag Millionen von Menschen Abschied nehmen sollen. Am Donnerstag soll er schliesslich in seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Iran beigesetzt werden.

Wer hilft? Die iranische Regierung organisiert die Trauerfeier mit Unterstützung zahlreicher Länder. Vertreter aus etwa 30 Staaten, darunter China, Russland, Indien und Pakistan, werden erwartet. Moscheen, Schulen und Sporthallen wurden als Unterkünfte für Gäste umfunktioniert, Hunderttausende Sicherheitskräfte sind im Einsatz. Auch zwischen den USA und dem Iran gibt es eine brüchige Waffenruhe und ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges, das auf diplomatischen Gesprächen aufbaut. Aussenminister Abbas Araghchi und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf haben dieses Abkommen mit den USA mitverhandelt.