Im Iran beginnt eine große Trauerfeier für den getöteten früheren Obersten Führer Ayatollah Chamenei, die sechs Tage dauern soll.

Was ist passiert? Im Iran hat am Samstag eine sechstägige Trauerzeremonie für den früheren Obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei begonnen. Er war bei Raketenangriffen auf seinen Gebäudekomplex in Teheran zusammen mit Familienmitgliedern getötet worden, als der Iran-Krieg am 28. Februar begann. Drei Tage lang soll die Hauptstadt Teheran stillstehen, dann wird der Leichnam am 9. Juli in seine Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Iran überführt und dort beigesetzt. Auch in den schiitischen Heiligen Städten Nadschaf und Kerbala im Nachbarland Irak finden Trauerfeiern statt. Die iranische Regierung sagt, dass die Zeremonien den nationalen Zusammenhalt stärken sollen, und der Bürgermeister von Teheran spricht von der größten Versammlung in der Geschichte der Stadt.