Im Iran haben riesige Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer Ali Khamenei begonnen, während die Regierung Vergeltung androht und Millionen Menschen zwischen Trauer und Ablehnung schwanken.

Was ist passiert? Am Samstag, dem 4. Juli 2026, haben in Teheran die offiziellen Trauerfeiern für Ayatollah Ali Khamenei begonnen. Er war 37 Jahre lang der oberste Führer des Iran. Nach Angaben der iranischen Behörden wurde er Ende Februar bei einem israelischen Luftangriff getötet. In der Großen Mosalla, einem riesigen Moschee-Komplex, haben sich am Morgen hunderttausende Menschen versammelt. Fünf Särge lagen auf einem Podium, darunter der von Khamenei und der seiner 14 Monate alten Enkelin. Auf Plakaten standen Sätze wie „Rache" und „Tötet Trump". Die Revolutionsgarden haben angekündigt, jede „Fehlkalkulation" mit einer harten Antwort zu beantworten. In der Menge soll es sehr heiß gewesen sein, deshalb wurden die Menschen mit Wasser besprüht.