Forschende aus Innsbruck haben herausgefunden, wie Hitze und Trockenheit Pflanzenblätter kaputtmachen.
Wenn es lange heiß ist und kaum regnet, haben Pflanzen ein echtes Problem. Sie bekommen Durst und können sich nicht einfach ein Glas Wasser holen. Ein Team der Universität Innsbruck hat jetzt genauer untersucht, was dabei im Inneren der Blätter passiert.
Zuerst schließt das Blatt kleine Poren, damit nicht noch mehr Wasser verdunstet. Das ist zwar schlau, aber dadurch staut sich die Hitze im Blatt. Wird es zu heiß, gehen Zellen kaputt. Das Blatt kann sich davon nicht mehr erholen und stirbt ab.
Auch eine Art Schutzfilm auf dem Blatt hilft dann nicht mehr. Diese Wachsschicht, Kutikula genannt, hält das Blatt normalerweise dicht. Bei extremer Hitze schmilzt sie aber regelrecht weg. Wasser kann dann noch schneller entweichen.
Die Forschenden haben gemessen, wie viel Hitze ein Blatt wie lange aushält. Dabei kam heraus: Es ist die Mischung aus Temperatur und Dauer, die den Schaden bestimmt. Trockenheit allein ist schlimm, Hitze allein auch – aber beides zusammen ist für Pflanzen richtig gefährlich.
