Geosphere Austria hat nachgeschaut, wie heiss der Sommer 2026 in Österreich wirklich war, und einige Werte sind rekordverdächtig.
Stell dir vor, du misst jeden Tag die Temperatur und addierst am Ende alle Hitzetage. Genau das macht Geosphere Austria, die Wetter- und Klimabehörde in Österreich. Für den Sommer 2026 kommt die Behörde zu einem klaren Ergebnis: Viele Werte waren extrem, manche hat es in dieser Form noch nie gegeben.
Der Klimatologe Alexander Orlik erklärt, was genau auffällt. Die höchsten Temperaturen tagsüber und nachts waren aussergewöhnlich. Hitzewellen dauerten länger als sonst, es gab mehr heisse Tage über 30 Grad und mehr Tropennächte, also Nächte, in denen es selbst um Mitternacht noch wärmer als 20 Grad ist. In Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich und in Ferlach in Kärnten wurden Spitzenwerte gemessen.
Im Hochgebirge gab es dagegen weniger Frosttage als üblich. Das klingt erst mal gut, ist aber ein Zeichen dafür, dass es selbst in grossen Höhen ungewöhnlich warm war. Geosphere Austria betont, dass die endgültige Bewertung noch aussteht und im Herbst veröffentlicht werden soll.
