Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) blicken trotz des heißen Sommers zuversichtlich in die Zukunft und setzen auf eine breite Strategie.

Die ÖBf sind eines der größten Unternehmen, das in Österreich Wälder pflegt. Sie kümmern sich um große Teile der Staatsfläche, also um Wald, der dem Staat gehört. Ihr Chef Andreas Gruber sagt: Vom Setzling bis zu einem Baum, den man ernstten kann, vergehen etwa 120 Jahre. Klingt lang, oder? Genau deshalb planen die Bundesforste in Zeitfenstern von 30, 40 oder sogar 50 Jahren und legen jedes Jahr ein neues Jahresprogramm fest. Gruber meint dazu: "Und da sind wir auf einem guten Weg."

Die heißen Sommer der letzten Jahre machen den Wäldern zu schaffen. Zum Beispiel greift der Borkenkäfer geschwächte Bäume an. Die Bundesforste versuchen deshalb, ihre Wälder "klimafit" zu machen — also robuster gegen Hitze und Schädlinge.

Die ÖBf verdienen ihr Geld aber nicht nur mit Holz. Sie haben in den letzten Jahren neue Bereiche aufgebaut: erneuerbare Energie (zum Beispiel aus Biomasse), Immobilien und Tourismus sowie verschiedene Dienstleistungen. So sind sie breiter aufgestellt und können schlechte Jahre im Wald besser ausgleichen.