In Louisiana haben Politiker die Grenzen von Wahlbezirken so verändert, dass ihre Partei bei der nächsten Wahl einen Vorteil haben könnte.
Stell dir vor, du spielst ein Spiel und jemand verschiebt heimlich die Linien auf dem Spielfeld, damit sein Team leichter gewinnt. Genau das passiert gerade in den USA mit Wahlkarten. In Louisiana hat die republikanische Partei die Bezirke neu gezeichnet. Davon ist vor allem der Bezirk von Cleo Fields betroffen, einem schwarzen demokratischen Abgeordneten. Der Oberste Gerichtshof hatte die alte Karte zuvor gekippt, weil sie Menschen wegen ihrer Hautfarbe benachteiligte. Jetzt nutzen die Republikaner das Urteil, um die Karten zu ihrem Vorteil zu ändern.
Es gibt aber Menschen und Gruppen, die dagegen vorgehen. Bürgerrechtsorganisationen prüfen bereits Klagen gegen die neue Karte. In Alabama hat ein Gericht eine ähnliche Karte schon gestoppt. Diese Organisationen setzen sich dafür ein, dass jede Stimme gleich viel zählt – egal, welche Hautfarbe oder politische Meinung jemand hat. Sie erinnern an alte Gesetze, die Minderheiten bei Wahlen schützen sollen.
