In Wien und Umgebung gibt es aktuell mehr Stromausfälle als sonst – und das liegt vor allem am Wetter und an Unfällen.

Was ist passiert? In Österreich kommt es im Sommer gerade häufiger zu Stromausfällen. Heiße Tage und extrem niedrige Wasserstände belasten die Stromversorgung. Außerdem passieren viele Ausfälle durch Dinge, die niemand planen kann: Ein Bagger beschädigt ein Erdkabel, ein Blitz schlägt in eine Leitung ein oder ein Baum verursacht einen Kurzschluss. Rund 80 Prozent aller Stromstörungen haben solche äußeren Ursachen. In Wien werden die meisten Ausfälle innerhalb von 90 Minuten repariert, und die Versorgungssicherheit liegt laut Wiener Netze bei 99,99 Prozent.

Wer hilft? Die Einsatzteams von Wiener Netze arbeiten rund um die Uhr. Sie überwachen die Stromflüsse aus einer Zentrale, rücken bei Störungen aus und können in Wien mit digital steuerbaren Trafostationen die Versorgung auf andere Kabel umleiten. Bei angekündigten Stürmen werden zusätzliche Bereitschaftsdienste einberufen. APG-Chef Gerhard Christiner hat zudem auf die europäische Dimension hingewiesen: Wenn in Frankreich die Atomkraftwerke wegen Wassermangels weniger Strom produzieren, wirkt sich das auch auf Österreich aus.