Weil es seit Wochen sehr heiß ist, verbrauchen die Wienerinnen und Wiener gerade viel mehr Wasser als sonst – und die Stadt bittet alle, sparsamer damit umzugehen.

Was ist passiert? In Wien wurde gerade ein sogenannter Wasser-Alarm ausgelöst. Das bedeutet: Die Stadt hat alle Leute – Familien, Firmen und auch sich selbst – dazu aufgerufen, weniger Trinkwasser zu verbrauchen. Normalerweise sprudelt das Wiener Wasser aus den Bergen in Niederösterreich und der Steiermark in die Leitungen. Aber seit Mitte Juni ist es in Wien extrem heiß, mit Temperaturen über 30 Grad. Deshalb brauchen die Menschen gerade viel mehr Wasser als sonst – zum Beispiel zum Trinken, Duschen oder für den Garten. Aktuell verbraucht Wien etwa 580.000 Kubikmeter Wasser pro Tag. Das sind ungefähr 45 Prozent mehr als sonst. Zum Vergleich: Im Juli 2025 waren es im Maximum 510 Millionen Liter pro Tag, also weniger als jetzt.

Was macht die Stadt? Die Straßenreinigung fährt gerade ohne Wasser – die Wagen bleiben also trocken. Auch Parks und Grünflächen werden weniger gegossen. Die städtischen Büros sollen Wasser sparen, wo es geht. Wichtig für dich: Die Trinkbrunnen, die öffentlichen Bäder und die Wasserspielplätze, wo du dich abkühlen kannst, bleiben aber ganz normal offen! Du kannst dort also weiterhin hingehen, wenn dir heiß ist.