In Texas hat ein von Donald Trump unterstützter Kandidat eine wichtige Vorwahl gewonnen – aber seine Vergangenheit könnte zum Problem werden.
Was ist passiert? Ken Paxton hat die republikanische Vorwahl für den Senat in Texas gewonnen. Er setzte sich gegen John Cornyn durch, der den Sitz lange innehatte. Donald Trump hatte Paxton als „echten MAGA-Krieger“ gelobt und Cornyn als „illoyal“ bezeichnet. Paxton ist seit Jahren Generalstaatsanwalt von Texas, aber er ist auch in viele Skandale verwickelt. Gegen ihn laufen Gerichtsverfahren wegen Betrugs und Amtsmissbrauchs. Ein Amtsenthebungsverfahren hat er überstanden, doch die Vorwürfe bleiben.
Wer hilft? In einer Demokratie gibt es mehrere Kontrollinstanzen. Die Justiz prüft die Vorwürfe gegen Paxton unabhängig. Die Wählerinnen und Wähler können im November selbst entscheiden, ob sie ihn für geeignet halten. Der demokratische Kandidat James Talarico tritt gegen ihn an. Auch innerhalb der Republikanischen Partei gibt es Stimmen, die vor Paxtons Kandidatur warnen, weil sie der Partei schaden könnte.
