In den USA reden Politikerinnen und Politiker über einen Anschlag auf das Berliner Stromnetz – und darüber, wie Länder besser zusammenarbeiten können, um solche Taten zu verhindern.

Im Januar 2026 haben Unbekannte in Berlin ein wichtiges Stromkabel angezündet. Eine Gruppe, die sich „Vulkangruppe" nennt, hat sich dazu bekannt. Rund 100 000 Menschen waren danach zum Teil mehrere Tage ohne Strom – mitten im Winter, ohne Heizung und Licht. Der Berliner Verfassungsschutz ordnet die Gruppe dem gewaltbereiten, anarchistischen Teil der linksextremen Szene zu.

In Washington hat US-Außenminister Marco Rubio deshalb eine große Konferenz mit Vertreterinnen und Vertretern aus etwa 60 Ländern organisiert. Dort sagte er: „Sie sind heute hier, weil die Lichter diesen Winter fünf Tage lang in Berlin ausgingen – der längste Stromausfall der Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg". Er will, dass Länder Informationen über linksextreme Gruppen schneller austauschen und gemeinsam gegen sie vorgehen. Auch Vertreter aus Deutschland und der Schweiz waren dabei.

Wichtig ist: Solche Konferenzen zeigen, dass Politik auf Anschläge reagiert. Die Schweiz hat zum Beispiel erklärt, sie kämpfe gegen jede Form von Extremismus, egal ob von links, rechts oder religiös motiviert. Sicherheitsbehörden, Polizei und Geheimdienste arbeiten daran, neue Anschläge zu verhindern. Gleichzeitig bleibt umstritten, wie man linke Gruppen am besten einordnet und welche Mittel im Rechtsstaat erlaubt sind.