Eine neue Analyse zeigt: Die meisten Menschen, die in Österreich beim Radfahren sterben, sind über 65 Jahre alt.
Im vergangenen Jahr sind in Österreich 65 Menschen beim Radfahren gestorben. 40 von ihnen – also mehr als die Hälfte – waren älter als 65 Jahre. Das hat der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) herausgefunden. Die Gruppe der Seniorinnen und Senioren macht nur 23 Prozent aller verletzten Radfahrenden aus, aber 62 Prozent der Todesopfer. Das bedeutet: Wenn ältere Menschen einen Radunfall haben, überleben sie ihn seltener als jüngere.
Es passieren auch mehr Unfälle als früher: 23 ältere Menschen mehr als noch im Jahr 2024 sind gestorben. Das hat auch damit zu tun, dass es in Österreich immer mehr ältere Menschen gibt – heute schon 1,88 Millionen, und bis 2035 werden es laut Statistik Austria sogar 2,35 Millionen sein.
Die Expertin Klara Maria Schenk vom VCÖ sagt: „Gerade hinsichtlich des Radverkehrs ist der Aufholbedarf in Österreich besonders groß.
