Der Verkehrsclub Österreich hat rund 1.500 Leute in Wien gefragt, wie gut Radfahren in ihrem Bezirk wirklich ist – und viele fühlen sich unsicher.

Was ist passiert? Viele Radlerinnen und Radler in Wien fühlen sich im Straßenverkehr nicht sicher. Das hat eine große Umfrage vom VCÖ ergeben. Nur 39 Prozent sagen, dass Radfahren in ihrem Bezirk sicher ist. Für Kinder sind es sogar nur 18 Prozent. Besonders oft genannt wurden Probleme: Autos fahren zu schnell, halten beim Überholen zu wenig Abstand und Radfahrende müssen oft direkt an parkenden Autos vorbeifahren – da kann plötzlich eine Tür aufgehen, und das ist echt gefährlich. Die besten Bewertungen haben Währing und Wieden bekommen, am schlechtesten schnitten Döbling und Liesing ab.

Wer hilft? Der VCÖ macht auf das Problem aufmerksam und hat auch schon eine Idee, was man tun kann. Klara Maria Schenk vom VCÖ sagt: "Kinder sind ein guter Indikator für die Sicherheit beim Radfahren im Bezirk. Dort, wo viele Kinder mit dem Rad unterwegs sind, sind die Bedingungen fürs Radfahren gut und sicher." Sie empfiehlt zum Beispiel mehr 30-km/h-Zonen. In solchen Zonen dürfen Autos langsamer fahren, und das macht das Radfahren für alle sicherer – auch für Kinder, die zur Schule radeln.