Der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) will, dass Bund und Länder ihre offenen Finanzfragen schnell klären.

Stell dir vor, Österreich macht eine große Hausordnung: Wer kümmert sich ab jetzt um welche Aufgaben – der Bund oder die Bundesländer? Genau das wird gerade in der sogenannten Reformpartnerschaft verhandelt. Dabei geht es um drei große Themen: Energie, Bildung und Gesundheit. Der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sagt: Da ist noch viel zu tun, wir sind erst "höchstens im ersten Drittel unterwegs". Das heißt: Es gibt noch ganz schön viel zu besprechen.

Wallner ist gerade der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz. Das ist ein Treffen aller Landeshauptleute und Landeshauptfrauen Österreichs. In dieser Rolle sagt er: Bevor man Aufgaben verschiebt, muss man klären, wer das alles bezahlt. Er will, dass die Sommerferien genutzt werden, um die Finanzfragen unter Dach und Fach zu bringen. Vor allem bei der Bildung sieht er die größten Baustellen. Dort soll Personal bei den Bildungsdirektionen zusammengelegt werden – also bei den Behörden, die für Schulen zuständig sind. Das muss gut geplant werden, damit am Ende genug Geld da ist.