In Südspanien wütete ein riesiger Waldbrand, bei dem mehrere Menschen starben – nun kehren erste Bewohner zurück.
Vor wenigen Tagen ist in der Provinz Almería in Andalusien ein großes Feuer ausgebrochen. Es war so heftig, dass mindestens 13 Menschen ihr Leben verloren. Sechs davon konnten inzwischen identifiziert werden: drei Briten, eine Frau aus Frankreich, ein Belgier und ein Spanier. Einige Opfer wurden in ihren Autos gefunden, die vollständig ausgebrannt waren. Rund 1.400 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.
Etwa 500 Einsatzkräfte waren rund um die Uhr im Einsatz – darunter Feuerwehrleute, Soldaten und Helfer. Außerdem sind Löschflugzeuge geflogen. Die Einsatzkräfte haben es geschafft, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitet. Ministerpräsident Sánchez hat die Region besucht und Geld für den Wiederaufbau versprochen. Er hat auch gesagt, dass die Ursache des Brandes untersucht wird. Die Polizei vermutet, dass eine gerissene Stromleitung das Feuer in der sehr trockenen Landschaft ausgelöst haben könnte.
