Ein großer Waldbrand im Süden Spaniens hat mindestens 13 Menschen das Leben gekostet, darunter eine 93-jährige Britin.

Was ist passiert? Am Donnerstag brach in der Region Almería in Südspanien ein Waldbrand aus. Die Flammen fraßen sich durch rund 7.000 Hektar Land. Mindestens 13 Menschen sind gestorben, und zehn weitere werden noch vermisst. Unter den Toten ist eine 93-jährige Britin, die schwere Verbrennungen erlitten hatte. Auch ein belgischer Geschäftsmann kommt ums Leben. Etwa 1.500 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.

Viele Menschen in der Gegend sind keine Spanier, sondern Urlauber oder Rentner aus anderen Ländern, vor allem aus Großbritannien. Deshalb arbeiten die spanischen Behörden nun mit Polizisten aus Frankreich, Großbritannien und Belgien zusammen, um Vermisste zu suchen und Tote zu identifizieren.

Wer hilft? Die Feuerwehr hat den Brand inzwischen unter Kontrolle gebracht, sagte der Präsident der Region Andalusien, Juanma Moreno. Über 1.000 Bewohner konnten am Sonntagnachmittag in ihre Dörfer zurückkehren. Rettungskräfte versorgen die Verletzten, und die Polizei sucht weiter nach Vermissten. Auch aus dem Ausland kommen Helfer, um die Opfer zu identifizieren und Familien zu informieren.