Im Süden Europas wüten heftige Waldbrände – Tausende Menschen werden in Sicherheit gebracht, Feuerwehrleute aus mehreren Ländern helfen.

Was ist passiert? Am Wochenende hat eine Hitzewelle in Südeuropa viele schwere Waldbrände ausgelöst. In Südfrankreich, Nordportugal, an der spanischen Costa Brava und in Griechenland standen Wälder und Felder in Flammen. Allein in Nordportugal zerstörte das Feuer laut EU-Programm Copernicus eine Fläche von 130 Quadratkilometern, das sind rund 18.000 Fußballfelder. Nahe Thessaloniki starben zwei Menschen, ein Anwohner und ein Feuerwehrmann wurden in den Pyrenäen lebensgefährlich verletzt. In Südfrankreich mussten rund 5.000 Menschen ihre Häuser verlassen.

Wer hilft? In allen betroffenen Ländern sind tausende Feuerwehrleute im Dauereinsatz. In Nordportugal kämpfen rund 1.200 Feuerwehrleute, unterstützt von Hubschraubern und Löschflugzeugen. Spanien, Italien und Marokko schickten zusätzliche Einsatzkräfte und Flugzeuge zur Hilfe. Auch spanische Soldaten unterstützen die Löscharbeiten. Behörden richteten Notunterkünfte ein und warnten per SMS vor Bränden, etwa im griechischen Ort Lete. Pflegeheim-Patienten wurden vorsorglich in Krankenhäuser verlegt.