In Südfrankreich, Griechenland, Portugal und Spanien brennen große Flächen – tausende Feuerwehrleute kämpfen gleichzeitig gegen die Flammen.
Was ist passiert? In mehreren Ländern am Mittelmeer brennen seit Tagen große Waldflächen. In Südfrankreich mussten fast 3.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, unter ihnen viele Camper. In Griechenland starben zwei Menschen in der Nähe der Stadt Thessaloniki. Dort fing eine Recyclinganlage und eine Textilfabrik Feuer, dichter Rauch lag über der Stadt. Im Norden Portugals vernichtete ein Feuer schon mehr als 13.000 Hektar Land. In Spanien wütete ein Brand in einem Naturschutzgebiet nahe der Costa Brava.
Wer hilft? Überall sind Feuerwehrleute im Einsatz: in Frankreich mehr als 580, in Spanien rund 400, in Portugal etwa tausend – mit vielen Löschflugzeugen und Hubschraubern. Portugal hat den europäischen Katastrophenschutzmechanismus aktiviert und bekommt Hilfe aus Spanien und Marokko. Die Behörden schicken Warn-SMS, ordnen Evakuierungen an und bitten die Menschen, Fenster geschlossen zu halten, weil der Rauch giftig sein kann. Bürgermeister sammeln Bewohner in Rathäusern, damit sie geschützt sind.
