In Teilen Südeuropas wüten schwere Waldbrände, Behörden warnen Urlauber vor extremer Hitze und appellieren an klare Verhaltensregeln.

Was ist passiert? In Spanien, Italien, Griechenland, Kroatien, Frankreich und Portugal wüten derzeit schwere Waldbrände. Allein in der spanischen Provinz Almería sind mindestens zwölf Menschen gestorben, 23 werden noch vermisst. Die Temperaturen liegen in vielen Regionen über 40 Grad, teils sogar bei bis zu 45 Grad. Ein ungewöhnlich nasser Winter hat viel Gras und Buschwerk wachsen lassen, das jetzt trocken ist und wie ein Brandbeschleuniger wirkt. Meteorologen erwarten, dass die Hitzewelle zwischen dem 17. und 20. Juli ihren Höhepunkt erreicht.

Wer hilft? Rettungskräfte und Feuerwehren sind in den Brandgebieten im Dauereinsatz. Die Behörden in den betroffenen Ländern stimmen sich eng ab. Es gibt Warn-Apps, die dich über aktuelle Brände und Evakuierungen informieren. Außerdem geben die offiziellen Stellen klare Regeln heraus: kein offenes Feuer, nicht auf trockenem Gras parken und Evakuierungsanweisungen sofort folgen.

Was kannst du tun? Wenn du in eine betroffene Region reist, informiere dich vorher über Warn-Apps und aktuelle Lageberichte. Halte Fluchtwege und wichtige Dokumente immer griffbereit. Folge unbedingt den Anweisungen der Behörden und fliehe nicht auf eigene Faust, das kann lebensgefährlich sein. Wenn möglich, plane Reisen in Risikogebiete lieber zu einem späteren Zeitpunkt.