Auf der kleinen dänischen Insel Anholt haben Fachleute den toten Buckelwal Timmy untersucht, um herauszufinden, woran er gestorben ist.

Was ist passiert? Seit ungefähr drei Wochen treibt der tote Buckelwal Timmy im Wasser vor der dänischen Insel Anholt. Er hat es nicht geschafft, von der deutschen Ostseeküste in die Nordsee zu schwimmen. Am Donnerstag, dem 4. Juni 2026, haben Fachleute den Wal am Strand öffentlich untersucht. Eine Obduktion ist wie eine große ärztliche Untersuchung – nur für ein Tier nach dem Tod. Das Ziel: herausfinden, woran Timmy gestorben ist.

Wer hilft? Ein Team von 20 bis 30 erfahrenen Leuten arbeitet unter Leitung der Meeresbiologin Anja Gallus vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. Sie benutzen keine Motorsägen und keinen Kran, sondern schneiden mit großen Messern von Hand. Das ist harte körperliche Arbeit. Die Forschenden suchen im Wal nach Resten von Fischernetzen und Plastik, weil solche Dinge Wale oft verletzen. Auch die Umweltorganisation Greenpeace und das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern schauen live per Internet zu. Proben vom Wal werden über viele Jahre aufbewahrt, damit andere Forscher sie später weiter untersuchen können.