Nach dem Tod des Buckelwals „Timmy“ muss die Staatsanwaltschaft in Schwerin sich durch einen riesigen Berg von Anzeigen und kuriosen Nachrichten arbeiten.
Stell dir vor, ein Wal strandet an der Ostsee, viele Menschen versuchen zu helfen, aber am Ende stirbt das Tier trotzdem. Genau das ist mit dem Buckelwal passiert, den manche „Timmy“ oder „Hope“ nannten. Nach wochenlangen Rettungsversuchen wurde er von einer privaten Gruppe in Richtung Nordsee gebracht und freigelassen, doch er überlebte nicht. Später wurde sein Körper an einem Strand in Dänemark angespült.
Jetzt ist die Sache aber noch nicht vorbei: Bei der Staatsanwaltschaft in Schwerin sind hunderte Anzeigen und Nachrichten eingegangen. Manche Leute werfen den Behörden vor, nicht genug getan zu haben, als der Wal in Not war. Andere beschweren sich darüber, wie das Tier transportiert wurde. Sogar Leute, die gar nichts mit der Rettung zu tun hatten, wie Mitarbeiter eines Meeresmuseums, wurden angezeigt.
