Der Zoll hat in Wilhelmshaven eine riesige Menge Kokain entdeckt und zwei Verdächtige in Spanien festgenommen.
Stell dir vor, du öffnest einen Container, der eigentlich voll mit Kakao sein soll – und findest stattdessen tonnenweise Drogen. Genau das ist im Februar 2026 im Hafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven passiert. Zollbeamte haben mit einer Art Röntgengerät einen Seecontainer untersucht. Auf dem Bildschirm sahen sie, dass etwas nicht stimmte. Also haben sie den Container geöffnet. Drinnen lagen über 400 Pakete, alle in schwarze Folie eingewickelt. Insgesamt waren es acht Tonnen Kokain. Auf der Straße wäre das ungefähr 500 Millionen Euro wert.
Damit die Kriminellen nicht merken, dass der Zoll den Container kontrolliert hat, wurde der Fund erst einmal geheim gehalten. Die Ermittler wollten die Chefs der Bande fangen. Das hat funktioniert: Im Mai haben Polizisten in Spanien zwei Verdächtige festgenommen. Einer von ihnen leitet eine Importfirma. Sie wurden in der Provinz Almería geschnappt, als sie einen Container übergeben wollten.
