Im Jahr 2025 haben Wärmepumpen in deutschen Wohnhäusern zum ersten Mal mehr eingebaute Heizungen gestellt als alte Öl- und Gasheizungen.

Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank: Sie holt Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser und macht damit die Wohnung warm. In einer neuen Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) heißt es, dass Wärmepumpen 2025 in Wohngebäuden erstmals die meistgebaute Heizungsart waren. Der Experte Ralph Henger vom IW sagt dazu: „Das ist eine echte Trendwende im Heizungskeller.“ Auch bei Neubauten ist der Anteil riesig: Rund 73,6 Prozent der neuen Wohnhäuser werden mit Wärmepumpen beheizt.

Warum ist das wichtig? Wärmepumpen verbrauchen weniger klimaschädliche Gase als alte Öl- oder Gasheizungen. Wer mit einer Wärmepumpe heizt, zahlt laut Henger derzeit auch die niedrigsten Heizkosten. Ein Pluspunkt im Sommer: Viele Geräte können zusätzlich kühlen, sodass eine extra Klimaanlage nicht nötig ist.