Die Bundesregierung will den Zuschuss für neue Heizungen wie Wärmepumpen senken und ändert, wer wie viel Geld bekommt.
Wenn deine Familie eine alte Heizung hat und sie durch eine klimafreundliche Anlage ersetzen will, gab es bisher Geld vom Staat. Das nennt man Förderung. Ab nächstem Jahr soll diese Förderung kleiner ausfallen. Die maximale Summe, die der Staat bezahlt, sinkt von 30.000 Euro auf 28.000 Euro und danach alle sechs Monate um weitere 750 Euro.
Es gibt aber auch gute Nachrichten: Familien mit wenig Einkommen bekommen mehr Geld als vorher. Wer weniger als 30.000 Euro im Jahr verdient, soll einen Bonus von 40 Prozent auf die Kosten bekommen. Für Einkommen zwischen 40.000 und 50.000 Euro gibt es noch zehn Prozent Bonus. Für mittlere Einkommen wird die Förderung also deutlich kleiner.
Einige Extra-Boni fallen weg: Der Effizienzbonus für Wärmepumpen soll gestrichen werden und der Klimabonus für den frühen Austausch alter Heizungen sinkt schneller als geplant. Wer von Fernwärme auf eine andere Heizung umsteigt, bekommt ebenfalls kein Geld mehr.
Neu ist ein Bonus von bis zu 15 Prozent, wenn die neue Heizung in Europa oder in Ländern gebaut wurde, mit denen die EU ein Handelsabkommen hat – zum Beispiel Japan oder Kanada. So will die Regierung europäische Hersteller stärken. Die Regelung ist allerdings noch nicht fertig und kommt frühestens nächstes Jahr.
