Im VW-Werk in Osnabrück werden ab 2027 keine Autos mehr gebaut – das Land Niedersachsen sucht nun nach einer neuen Nutzung für den Standort.

Was ist passiert? Im Werk in Osnabrück arbeiten rund 2.000 Menschen. Dort werden seit über 120 Jahren Autos gebaut. Doch damit ist 2027 Schluss: Die Autoproduktion endet. Die Landesregierung von Niedersachsen überlegt jetzt, sich selbst an dem Werk zu beteiligen. Das bedeutet: Das Land könnte Geld in die Fabrik stecken, um sie zu retten und neu auszurichten. Wofür? Zum Beispiel für die Herstellung von Teilen für die Bundeswehr – also für Militärtechnik.

Wer hilft? Viele Beteiligte reden miteinander. Die Landesregierung mit Ministerpräsident Olaf Lies führt Gespräche mit verschiedenen Partnern. Volkswagen verhandelt unter anderem mit dem israelischen Unternehmen Rafael, das Teile für ein Raketenabwehrsystem bauen könnte. Das Ziel aller Beteiligten ist, dass das Werk nicht einfach geschlossen wird und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben.