Beim Autobauer Volkswagen könnten weltweit bis zu 100.000 Stellen wegfallen und vier deutsche Werke mittelfristig schließen – doch Gewerkschaften und Politik kämpfen um jede einzelne Arbeitsstelle.

Beim Autobauer Volkswagen bahnt sich eine der größten Sparrunden der Konzerngeschichte an. Nach Informationen mehrerer Medien könnte der Konzern weltweit bis zu 100.000 Stellen abbauen – doppelt so viele wie bisher geplant. Außerdem stehen laut Manager Magazin vier deutsche Werke mittelfristig auf der Kippe: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. In Dresden ist die Autoproduktion eigenen Angaben zufolge bereits eingestellt worden. Am Donnerstag will der VW-Vorstand dem Aufsichtsrat in Wolfsburg die Pläne vorstellen; ab 14:30 Uhr beginnt die Sitzung. Der Konzern selbst hat die Zahlen bisher nicht offiziell bestätigt. Auch bei Mercedes-Benz protestierten bereits am vorherigen Freitag Zehntausende Beschäftigte gegen einen verschärften Sparkurs.