Auf der indonesischen Insel Sumatra ist der Vulkan Sinabung ausgebrochen und hat eine riesige Aschewolke in die Luft geschleudert.
Was ist passiert? Der Sinabung liegt auf der Karo-Hochebene in Nord-Sumatra, etwa 50 Kilometer von der Großstadt Medan entfernt. Am Montagmorgen hat er eine etwa 3.500 Meter hohe Aschewolke ausgespuckt. Asche und kleine Steine sind in Richtung Osten und Südosten geflogen. Die Behörden haben die zweithöchste Warnstufe ausgerufen und eine Sperrzone rund um den Vulkan eingerichtet. Sie warnen vor allem vor heißen Lavaströmen, die in Flussläufen abgehen können.
Wer hilft? Die indonesische Vulkanbehörde PVMBG beobachtet den Berg rund um die Uhr. Lokale Katastrophenschützer haben Notunterkünfte vorbereitet und Fahrzeuge bereitgestellt, falls Dörfer evakuiert werden müssen. Auch Radio und soziale Medien informieren die Menschen vor Ort über neue Warnungen.
