Der Reha-Betreiber Vitrea investiert seit Herbst 2024 mehr als 100 Millionen Euro in seine Kliniken und in digitale Technik – und will in den nächsten Jahren weiter kräftig nachlegen.
Vitrea gehört zu den größten privaten Reha-Anternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Insgesamt betreibt die Gruppe 80 Einrichtungen mit rund 14.000 Beschäftigten. In Österreich sind es 20 Einrichtungen mit 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Pro Jahr behandelt das Unternehmen in der DACH-Region etwa 220.000 Patientinnen und Patienten.
Das Geld fließt laut Unternehmen vor allem in moderne Räume und neue Therapieplätze, aber auch in Computer, Software und KI-Modelle, die dem Personal Tipparbeit abnehmen sollen. „Wir müssen das Gesundheitssystem als Ganzes betrachten, nicht Sektor für Sektor“, sagt Vitrea-Chef Klaus Schuster. Er sagt auch klar: „Die Kassen sind leer, das braucht man nicht schönreden“ – gemeint ist, dass Krankenkassen und Pensionsversicherung gerade knapp bei Kasse sind.
