Im Brandenburger Landtag wurde der zweite Nationale Veteranentag gefeiert – mit einer klaren Botschaft: Soldatinnen und Soldaten verdienen Respekt und Hilfe.
Was ist passiert? Rund um den 15. Juni ist in Deutschland der zweite Nationale Veteranentag. In Potsdam hat die Präsidentin des Brandenburger Landtags, Ulrike Liedtke, Soldatinnen und Soldaten für ihren Dienst gedankt. Sie nannte sie „Friedensstifter". Das bedeutet: Menschen, die sich dafür einsetzen, dass wir in Frieden leben können. Bei der Feier ging es auch darum, dass viele Soldatinnen und Soldaten nach Einsätzen im Ausland mit schweren Erinnerungen und Ängsten zu kämpfen haben. Fachleute sprechen dann von einer posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS. Liedtke sagte dazu: „Posttraumatische Belastungsstörungen sind keine Schwäche. Sie sind eine Verwundung." Damit meinte sie: Wer so etwas durchmacht, ist nicht schwach, sondern hat eine Verletzung, die man behandeln kann – so wie eine körperliche Wunde.
