Eine neue Studie zeigt: Wenn in Europa ab 2035 keine neuen Autos mit Verbrenner mehr zugelassen werden, sind in Österreich fast alle Jobs in der Autobranche in Gefahr.

Stell dir vor, du arbeitest in einer Firma, die Teile für Benzin- und Dieselautos herstellt – zum Beispiel Motoren oder Auspuffanlagen. Genau diese Teile werden ab 2035 in Europa nicht mehr in neuen Autos verbaut. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts sagt jetzt: Davon sind in Österreich fast alle Arbeitsplätze in der Autobranche betroffen, weil das Land besonders viele solche Teile produziert. Selbst wenn die EU die Regeln etwas lockerer macht, würden laut Studie rund 13 Milliarden Euro an Wertschöpfung verloren gehen.

Zum Glück ist niemand tatenlos. Österreichs Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer fordert „Technologieoffenheit“. Das bedeutet: Nicht nur Elektroautos zählen lassen, sondern auch Autos mit Verbrennermotor, die mit klimafreundlichen Kraftstoffen fahren. Außerdem soll mehr auf Materialien geachtet werden, die weniger CO2 verursachen. So könnten Firmen ihre Produkte umbauen, statt sie aufzugeben. Auch die EU diskutiert noch über die genauen Regeln – da ist also noch nicht alles entschieden.