Die USA haben neue Strafmaßnahmen gegen die Führung von Kuba beschlossen.
Was ist passiert? Die US-Regierung hat neue Sanktionen gegen Kubas Präsidenten Miguel Díaz-Canel und dessen Familie verhängt. Auch Verwandte von Raúl Castro, der früher an der Spitze Kubas stand, sind betroffen. Solche Sanktionen bedeuten: Konten der Betroffenen werden eingefroren und US-Firmen dürfen keine Geschäfte mehr mit ihnen machen. Hintergrund ist, dass Kuba sich seit Jahrzehnten in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage befindet. Seit dem Wegfall wichtiger Öllieferungen aus Venezuela fehlt dem Land Energie, es gibt Stromausfälle und Treibstoffknappheit. US-Präsident Donald Trump sagt offen, dass er einen politischen Wechsel in Havanna erreichen will.
Wer hilft? Eine militärische Lösung zeichnet sich bisher nicht ab, auch wenn Kuba Washington vorwirft, einen Vorwand für einen Angriff zu suchen. Auf internationaler Ebene wird über diplomatische Kanäle versucht, die Spannungen einzuordnen. Medien und Forschungsinstitute beobachten die Lage genau und liefern Informationen, damit die Öffentlichkeit versteht, was zwischen den beiden Ländern passiert.
