Die USA haben Sanktionen gegen den kubanischen Präsidenten Díaz-Canel und dessen Familie verhängt, um Druck auf Kuba auszuüben.

Was ist passiert? Die US-Regierung hat am Donnerstag den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel auf eine schwarze Liste gesetzt. Das bedeutet: Sein Geld in den USA wird eingefroren und niemand aus den USA darf mit ihm Geschäfte machen. Auch seine Frau, sein Stiefsohn und Mitglieder der Castro-Familie, die Kuba seit vielen Jahren führt, stehen nun auf dieser Liste. Mit diesen Strafen will die US-Regierung erreichen, dass sich die Politik in Kuba ändert.

Wer hilft? Diplomatinnen und Diplomaten verschiedener Länder versuchen, zwischen den USA und Kuba zu vermitteln. In Kuba selbst organisieren Hilfsorganisationen Lebensmittelpakete und unterstützen Familien, die unter der Wirtschaftskrise leiden. Auch kubanische Künstlerinnen und Journalisten berichten im Ausland über die Situation der Menschen auf der Insel, um Aufmerksamkeit zu schaffen.